Was ist Assisted Hatching? Dunya IVF

Was ist Assisted Hatching?

Was ist Assisted Hatching?
 
Die Eizellen, die sich in den weiblichen Eierstöcken entwickeln, sind von einer Außenhülle, der sogenanntem Zona pellucida umgeben. Diese Hülle hilft der Eizelle sich zu entwickeln und bietet einen Schutz. Nach einiger Zeit verlassen die Eizellen die Eierstöcken und wandern durch die Eileiter. Dabei  muss die Eizelle seine Außenhülle ablegen, da es mit dieser nicht bewegungsfähig oder fruchtbar ist um sich in einen Embryo zu entwickeln. Außerdem hat die zurückgelassene Außenschicht  (Korpus Luteum) noch andere Funktionen während Schwangerschaft. Unter normalen Umständen, öffnet sich die Außenhülle von alleine und es bildet sich ein Hohlraum. Jedoch geschieht das in einigen Fällen nicht. Wenn sich aus irgendeinem Grund die Außenhülle nicht öffnet oder es erst sehr spät geschieht,  gibt es keine Chance auf eine Schwangerschaft. Für solche Fälle wurde eine Methode entwickelt um beim Schlüpfen (hatching) der Eizelle zu helfen. Jedoch erhöht diese Methode die Möglichkeit Zwillinge zu bekommen.
 
Unter welchen Umständen wird Assisted Hatching angewandt?
 
Assisted Hatching wird für gewöhnlich nicht als alleinstehende Behandlung angewandt und ist nicht dazu gedacht eine Krankheit zu heilen. Es ist eine Methode, die verwendet wird um die Wahrscheinlichkeit der Schwangerschaft, zusammen mit anderen Behandlungen, zu erhöhen. Sie wird angewandt um die Erfolgschancen bei der Mikroinjektion und den IVF Behandlungen zu erhöhen. Auch kann ein Arzt, wenn er/sie meint, dass die Zona pellucida zu dick ist, Assisted Hatching empfehlen. Außer für die erhöhten Chancen auf eine Schwangerschaft, wird diese Methode auch angewandt um den Embryo von Giften zu reinigen. Diese Methode erhöht die Schwangerschaftschancen in den folgenden Fällen:
 
 
Bei Frauen, die versuchen schwanger zu werden und über einem bestimmten Alter sind
Bei Frauen, die eine dickere Zona pellucida besitzen als normal üblich
Bei Paaren, die wegen erfolgloser Implantation in vorherigen IVF Verfahren Fehlgeburten erlitten
Bei Frauen, dessen Schwangerschaftshormone, wie FSH, höher sind als normal und die Gefahr einer Verdickung der Zona pellucida besteht
 
 
Was sind die Risiken/Vorteile?
Diese Behandlung hat keine bekannten negativen Effekte. Die Methode kann auch mit einer Pipette durchgeführt werden, jedoch ist eine Laserbehandlung erfolgreicher und sicherer. Es ist eine einfache und schmerzfreie Behandlung. Abhängig von bestimmten anderen Faktoren vergrößert sie die Chancen auf eine Schwangerschaft um 5-10 %. Manchmal wird es als normales Verfahren bei IVF Behandlungen und IVF mit Spendereizellen angewandt. Jedoch hilft es nicht in Fällen von  Unfruchtbarkeit welche nicht die Zona pellucida betreffen. Zukünftige Mütter, die unter eventueller Unfruchtbarkeit leiden, sollten ausführlichere Behandlungen erfahren.

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