Präimplantationsdiagnostik Dunya IVF

Präimplantationsdiagnostik

Was ist PID?
 
Das PID-Verfahren ermöglicht es Paaren mit einem bestimmten vererbbaren Leiden, dieses nicht an ihr Kind weiterzugeben. Der Prozess hilft potentiellen Eltern, die Geburt eines Kindes mit einer ernsthaften genetischen Erkrankung zu vermeiden. PID wird verwendet, wenn ein oder beide Elternteile eine bekannte genetische Anomalie besitzen. Mithilfe einer diagnostischen Untersuchung am Embryo wird dabei bestimmt, ob dieser ebenfalls die Anomalie vererbt hat oder nicht.
 
Wer kann PID verwenden?
 
Paare, die eine PID durchführen lassen wollen, tragen ein Risiko, eine ernsthafte genetische Erkrankung an ihren Nachwuchs zu übertragen. Die Eltern können selbst diese Erkrankung aufweisen oder Träger derselben sein. Sie haben möglicherweise bereits ein Kind, das von der Anomalie betroffen ist oder sie haben ein Kind mit dieser Erkrankung während der Schwangerschaft verloren.
 
Hauptanwärter der PID sind:
 
• Träger einer ernsthaften autosomal-rezessiven Erkrankung: Für solche Menschen besteht bei jeder Schwangerschaft ein 1:4 Risiko, dass das Kind davon betroffen sein wird.
• Träger einer ernsthaften autosomal-dominanten Erkrankung: Für solche Menschen besteht bei jeder Schwangerschaft ein 1:2 Risiko, dass das Kind davon betroffen sein wird.
• Paare mit chromosomalen Störungen.
• Paare mit ernsthaften geschlechtsgebundenen Erkrankungen in der Familiengeschichte: Solche Menschen haben bei jeder Schwangerschaft ein 1:4 Risiko, dass das Kind davon betroffen sein wird (die Hälfte des männlichen Nachwuchses)
 
Deshalb wird die PID empfohlen, wenn:
 
• In der Familiengeschichte von Ihnen oder Ihrem Partner eine ernsthafte genetische Störung vorkommt.
• Sie und Ihr Partner bereits ein Kind mit einer ernsthaften genetischen Störung zur Welt gebracht haben.
• Sie und Ihr Partner mehrere Schwangerschaftsabbrüche hatten, da der Embryo von einer ernsthaften genetischen Störung betroffen war.
 
Der Ablauf einer PID ist wie folgt:
 
Schritt 1: Sie unterziehen sich einer normalen In-Vitro-Fertilisation (IVF), um Ihre Eizellen zu sammeln und zu befruchten.
 
Schritt 2: Der Embryo wächst für zwei bis drei Tage im Labor heran, bis sich die Zellen geteilt haben und der Embryo aus etwa acht Zellen besteht.
 
Schritt 3: Der Embryologe entfernt eine der Zellen des Embryos.
 
Schritt 4: Die Zelle wird untersucht um festzustellen, ob der jeweilige Embryo das Gen enthält, das die genetische Störung in Ihrer Familie verursacht.
 
Schritt 5: Der Embryo, der frei von dem unerwünschten Gen ist, wird in die Gebärmutter der Frau eingepflanzt, wo er sich weiterentwickeln kann.

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